Rezensionen

Schneller, höher und so weiter

„Die beiden Literaturwissenschafter wagen den Spagat auf dem Schwebebalken. Einerseits humoristische Einlagen – etwa die Sportfilmempfehlung Herr der Ringe, andererseits wortgewaltig verpackte, geballte Infos, mit denen der Laie angeben kann. Der Spagat gelingt meistens, auch weil Clar und Köhle ihre Grenzen kennen.“
Andreas Gstaltmeyr, Der Standard (23. Juli 2021)

Schneller, höher und so weiter

„Sportlicher Ehrgeiz: Zur ersten Sommerolympiade des Corona-Zeitalters in Tokio versammeln Peter Clar und Markus Köhle geballtes Faktenwissen zu den dreiundreißig ausgetragenen Sportarten in einem rekordverdächtig prall gefüllten Buch.“ ÖBB-Magazin railaxed

Zurück in die Herkunft

„Die literarische Qualität des Buches liegt in seiner essayistischen Raffinesse. Das literarische Subjekt geriert sich mäandernd, beweglich, „flüssig“, trotzdem nicht ohne politische Positionierung. Es behauptet somit nicht nur aus Quellen zu sprechen – es versteckt sich nicht irgendwo, um einfältig den Hahn aufzudrehen und sich zu inszenieren – es sprudelt wie ein Fisch mit heraus.“ (mehr…)
Marietta Böning, literaturhaus.at

Schneller, höher und so weiter

„Die Autoren sammeln Fakten, Chronologien und Tabellen, erinnern an politische Skandale und entlarven Skurrilitäten. Sport ist politisch. Auch das macht dieses unterhaltsame Buch zum großen Sommersport-Event deutlich.“
Sophie Weilandt ORF (ZIB 9:00 vom 20. Juli 2021)

Schneller, höher und so weiter

„Eine amüsantere Einstimmung auf die Olympischen Sommerspiele 2021 als Schneller, höher und so weiter gibt’s wohl nicht – und ein bisschen schlauer wird man dadurch auch.“ (mehr…)
Simon Welebil fm4

Zurück in die Herkunft

„Markus Köhle hat auf (fast) alles eine ins Sprachexperiment gegossene Antwort, seine Literatur ist hochaktuell, politisch, brisant und macht obendrein Spaß.“ Margarita Kinstner, Literaturzeitschrift & Radieschen

Zurück in die Herkunft

„Markus Köhle jongliert virtuos mit Sprache. Sein neues Werk: Zurück in die Herkunft“

Buchtipp: 3sat Kulturzeit 11. Juni 2021

Zurück in die Herkunft

„Markus Köhle ist ein unermüdlicher Spracharbeiter (…) Literatur und gesellschaftspolitisches Engagement sind für Köhle eng miteinander verknüpft. Während der pandemiebedingten Bühnensperre äußerte er sich wöchentlich per Video in seinen Montags-Depeschen zur Lage der Nation.“

Sophie Weilandt: ORF Matinee BuchTIPP 6. Juni 2021

Ganz schön frech

„markus köhle ist ein onkel für jede jahreszeit, der seine nichten und neffen das ganze jahr über mit lustigen gedichten gut versorgen kann. 52 texte, die entschieden gedichte sind, versammelt sein neues buch. für jede woche des jahres ein text, mal länger, mal kürzer, meist mit reimen, listenartigen strukturierungen, manchmal belehrend, meist aber der lust am lyrischen sprachgebrauch hingegeben, entfaltet der autor seinen kosmos kinderfreundlicher skurrilitäten. (…) was markus köhle besonders gut kann, ist die produktion von komposita – siehe ‚Kuhbus‘ – und deren kontraktionen, die ganz erstaunliche mischwesen erzeugen, eine anregende sprachlich-zoologische zwischenwelt, die ganz schön hartnäckig im gedächtnis der leser*innen und hörer*innen verankert bleibt.“
Herbert J. Wimmer (kolik 84)

Ganz schön frech

„Markus Köhle ist ein Frohgemüt, das gern ins Clownkostüm schlüpft und lustig drauflosreimend seine Possen reißt. Aber davon sollte man sich nur nicht täuschen lassen, denn des Komikers Kern ist bei all dem Spaß und Humor nämlich immer ein ernst zu nehmender Dichter und Autor. Zwischen all dem Klamauk und den „ganz schön frechen“ Frechdachsgedichten verbergen sich auch „voll schöne“ und gute Gedichte. (…) Daher macht es auch wirklich große Freude, es zu lesen und über Wort und Bild zu lachen.“ Astrid Nischkauer www.poesiegalerie.at