Allgemein

Und wieder ein Bänko-Gedicht

„Ein Arbeiterkind sieht rot“ und kehrt nach tagesaktuellem Abstecher in grüne Gefilde wieder zum bewährten Genre Ränä-Bänko-Gedichte zurück. Im Grunde ist das, was Wunderwuzi Bänko mit seinen Signageflechten machte, gut österreichisch intransparent. Es ist sogar „Intransparenzweltklasse“ und das gehört auch einmal gesagt. Dass der schöne Garten, in dem wir die Videos drehten leider nicht meiner ist, soll auch kein Geheimnis sein.

Ein Gewessler-Gedicht

Aus aktuellem Anlass ein kurzes Ausscheren aus der Reihe. Aus rot mach grün. Zu den Produktionsbedingungen sei hinzugefügt. Nach dem Dreh hat mich eine Biene gestochen. Es war nicht die, die im Video vorkommt. Auch diese Woche gilt: gerne verbreiten und teilen. Nächste Woche dann wieder ganz was anderes.

Ein Arbeiterkind sieht rot. Teil 3

Alles dreht sich ja grad um die Fußball-EM. Aber es gibt auch andere Sportarten und natürlich gibt es auch Wortsport. Es gibt aber vor allem noch Stoff genug für weitere Ränä-Bänko-Gedichte. Diesmal betreibe ich wirklich Ganzkörpereinsatz. Ja, der Text hat sich mir richtiggehend eingehüpft ins Körpergedächtnis. Ob das gut ist? Wer weiß? Es ergeben sich sicherlich mal passende Gelegenheiten, um Bänko-Gedichte in die Umwelt zu bellen. Vielleicht ja mal bei einer Anhörung, Befragung, einem Aufschuss oder so. Ich jedenfalls freu mich, wenn ihr mir weiterhin treu bleibt und meine Clips auch verteilt. Mit fröhlichem Juhui und quietschvergnügtem Gruß: Markus

Ränä-Bänko-Gedicht

Vergangenen Donnerstag habe ich erstmals aus meinem neuen Projekt gelesen. Schön war’s. Jetzt geht „Ein Arbeiterkind sieht rot“ auch als Video-Gedichtereihe weiter. Teil 2 heißt „Ein Stern, der gefallen“ und ich bearbeite da unter anderem einen Sandsack. Auch diese Woche gilt: Bitte gerne verbreiten und über Rückmeldungen freue ich mich.

Ein Arbeiterkind sieht rot

Gedichte braucht das Land, am besten verpackt in Videoclips. Zu schreiben gibt es genug. Zu ärgern gibt es genug. Festzuhalten gibt es genug. Im Wochenrhythmus gibt es ab sofort einen weiteren Teil von „Ein Arbeiterkind sieht rot“. Beginnen möchte ich mit einem Ränä-Bänko-Gedicht (davon wird es noch viele geben). Viel Vergnügen euch, bitte gerne verteilen. Vielen Dank dem Kamera- und Schnittmann August Bisinger.

Geschafft, Sonne

Das erste Buch, dass ich 2024 gelesen haben, habe ich auch zur Winterlektüre-Empfehlung für die Poesiegalerie ausgewählt. „Geschafft, Sonne“ von Tara Meister (edition spoken script). Gelesen habe ich es in Bad Ischl.
Das Foto ist am Naturdenkmal „Sterzen’s Abendsitz“. Da stehen mehrere Sommerlinden auf einem Moränenhügel und laut Auskunft von Hiesigen war das ein beliebter Ort zum Knutschen. Leider muss man sagen, dass der an sich wirklich sehr schöne Platz arg verkehrsumtost ist. Die Umfahrungstraße führt direkt am Fuße des Hügels entlang. Aber einen Kurzbesuch ist der Platz allemal wert. Einen längeren Besuch kann man der Seite der Poesiegalerie abstatten.
Da gibt es aktuell nämlich auch Gedichte von mir in Englischer und Spanischer Übersetzung zu lesen und ich muss sagen: Das find ich spitze!

Das Dorf ist wie das Internet, es vergisst nichts

Köhle mixt in seinem vierten Roman (den der Klappentext fälschlicherweise als „Debütroman“ bezeichnet) Kindheits- und Jugenderinnerungen mit Beziehungsgeschichten und Österreichbetrachtungen und versteht es, mit Niveau zu unterhalten. Noch besser als Lesen ist nur das Vorgelesen-Bekommen: Wer Gelegenheit hat, das Poetry-Slam-Urgestein Köhle (aka Papa Slam) aus seinem Buch vortragen zu hören, sollte sich das nicht entgehen lassen. Köhle ist da eine Klasse für sich.

Werner Schandor, haubentaucher.at

Ottensheim heizt ein

Es ist Winter, das ist keine Offenbarung. Es ist kalt aber schön. Es ist aber umso schöner, wenn sich bei dieser Kälte Menschen in einen Raum begeben, der zwar regelmäßig mit wunderbar wärmenden Kulturveranstaltungen bespielt wird, aber an sich kalt, weil bodenlos ist. Bodenlos heißt asphaltiert und Asphalt ist halt kalt. Aber das kann dem Publikum vom Alten Bauhof in Ottensheim nichts anhaben. Das KOMA Publikum ist hart im Nehmen und gut im Geben von Applaus, Aufmerksamkeit und Liebe. Ach, war das schön, euch aus „Das Dorf ist wie das Internet, es vergisst nichts“ vorzulesen. Ach, war das schön, auf so viel Verständnis gestoßen zu sein. Ach, seid ihr ein einzigartiges Publikum, das Mieze Medusa und mir, trotz Kälte, zwei Stunden zugehört habt. Ja, es gab Schnaps zum Aufwärmen. Ja, es gab herzerwärmende Geschichten. Aber es ist uns mehr als bewusst, das euer Verhalten alles andere als selbstverständlich ist. 1000 Dank dafür. Wir kommen gerne wieder. Müssen nur noch schnell neue Bücher schreiben. Deal?

window words in der Kirchengasse

Der öffentliche Raum ist mit literarischen Projekten ja oft nicht sehr leicht einzunehmen. Das Projekt window words von Oliver Hangl ist aber eine äußerst feine Sache. Das Konzept ist schnell erklärt. Es wird ein Schaufenster beschrieben. Mehr Vorgaben gibt es nicht und braucht es auch nicht. Ein Wort, ein Satz, ein Textvorhang – alles ist möglich. Wichtig ist: es fährt nicht nur der 13A daran vorbei, er bleibt – baustellenbedingt – momentan auch direkt vor diesem Literaturfenster stehen. Das wiederum heißt, es stehen immer sehr viele Menschen vor diesem Literaturschaufenster und da will eins natürlich was ansprechendes bieten. Mein Denkanstößchen ist den ganzen November über zu betrachten.

Retrogranden aufgefrischt

Mein aktuelles Projekt im literarischen Quartier der Alten Schmiede in Wien trägt den schönen Titel „Retrogranden aufgefrischt“, es ist – nach „Slammer.Dichter.Weiter.“ mein zweites und insgesamt das 102. Autorenprojekt der Alten Schmiede. Im Mittelpunkt stehen österreichische Dichter*innen des 20./21. Jahrhunderts, deren Werk von Gegenwartsautor*innen mit unterschiedlichen literarischen Ansätzen beleuchtet, weiter- oder umgeschrieben wird.

Das Projekt läuft seit Jänner 2022 und ges gibt mittlerweile eine Ausgabe der Zeitschrift Hammer, in dem die ersten fünf Abende unter dem Titel „Zweitwohnsätze in Luxusworten“ verdichtet und vertextet wurden. Es gibt die Abende auch zum Nachschauen:

Retrogranden aufgefrischt # 13: Elisabeth Wäger
Mit Erika Kronabitter, Iris Gassenbauer und Basquel (16. Jänner 2025)

Retrogranden aufgefrischt # 12: Friedrich Achleitner
Mit Katharina Braschel, Margret Kreidl und Chriostopher Hütmannsberger (16. Dezember 2024)

Retrogranden aufgefrischt # 11: Ilse Tielsch
Mit Friederike Gösweiner, Jorghi Poll, Veronika „BraVe“ Braza und Special Guest Stefan Tielsch (30. September 2024)

Retrogranden aufgefrischt #10: Dominik Steiger
Mit Thomas Havlik, .aufzeichnensysteme und Bertl Mütter (17. Juni 2024)

Retrogranden aufgefrischt # 9: Werner Kofler
Mit Gustav Ernst, Martin Peichl, Silvia Pistotnig (19. März 2024)

Retrogranden aufgefrischt #7 (18. September 2023): Mit Bodo Hell, Elena Sarto und Markus Köhle.

Retrogranden aufgefrischt #6: „Helga Pankratz“

Retrogranden aufgefrischt #5: „Christian Ide Hintze“

Reotrogranden aufgefrischt #4: „Adelheid Dahimène“

Retrogranden aufgefrischt #3: „Joe Berger“

Retrogranden aufgefrischt #2: „Hansjörg Zauner“

Retrogranden aufgefrischt #1: „Elfriede Gerstl“